Sonrisas de Leon

Sonrisas de León fördert durch verschiedene, soziale Initiativen sowie der Bereitstellung von Lebensmitteln die Weiterentwicklung armer und strukturschwacher Viertel in Cartagenia. Das Herzstück der Stiftung ist ein Speisesaal, in dem jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Mittagessen für ca. 600 Kinder und Jugendliche aus Isla de Leon in Cartagenia zubereitet und verteilt wird. Die Stiftung wurde von Roosevel Morales, einem Absolventen in sozialer Kommunikation, gegründet. Der passionierte Koch entschloss nach dem durch Krebs verursachten Tod seiner Mutter, seinen Beitrag zur Unterstützung der weniger Privilegierten leisten zu wollen. Nach einem harten Winter besuchte er im Jahr 2016 das Viertel Isla de Leon, um deren Probleme und Bedürfnisse besser zu verstehen und dabei zu helfen, Essen für ca. 500 Kinder zuzubereiten. Mit diesen Erfahrungen im Gepäck begann Roosevel im August 2018, einen Speisesaal zu errichten, um den Bewohnern, besonders aber Kindern, Jugendlichen und schwangerne Frauen, kontinuierlich helfen zu können. Durch den bereitgestellten Speisesaal unterstützte die Stiftung Sonrias de León weitere Projekte und Aktivitäten wie zum Beispiel eine Art Hausaufgabenbetreuung, die Kinder und Jugendliche beim Lernen unterstützen soll. Des Weiteren wurden Workshops im Bereich Kunst, Musik, Kochen, Backen, nachhaltiges Gärtnern, Schneidern, Make-up sowie Handwerk, Zimmern und Bauen für junge Männer und Frauen durchgeführt, die sich einen Berufseinstieg in diesen Bereichen vorstellen konnten.

All diese sozialen Tätigkeiten sind dank der Unterstützung derer möglich, die auf die Aktivitäten der Stiftung durch soziale Netzwerke und persönliche Kontakte aufmerksam wurden. Die Stiftung versucht außerdem, das öffentliche Interesse an ihrer Arbeit durch Berichterstattung in lokalen Zeitungen und Fernsehsendern zu erhöhen. Zudem gibt es Kooperationen mit verschiedenen Universitäten, die die Bewohner des Viertels im Bereich gesundheitliche und medizinische Weiterbildung unterstützt. Vor Kurzem hat die Stiftung in Zusammenarbeit mit Profamilia (staatliche Einrichtung zur Förderung der sexuellen Erziehung) eine Veranstaltung zum Thema Verhütung organisiert, um der teilweise sprunghaft angestiegenen Schwangerschaftsrate während der Corona-Zeit entgegenzuwirken. Profamilia Als Teil dieser Veranstaltung wurden u.a. 49 junge Frauen mit verschiedenen Verhütungsmitteln versorgt.

Ziel der Stiftung ist es, Kinder und Jugendliche sowohl durch Lebensmittel als auch weiterbildende Maßnahmen so zu fördern, dass sich diese physisch sowie mental gesund entwickeln können. Denn nur so können diese langfristig dem Teufelskreis der Armut entfliehen.

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