Kinder wollen Kindern helfen… über Kontinente hinweg

„Vor 12 Jahren arbeitete Nina Eggerath in einer Tierklinik in Malawi, Afrika und lernte so das Land, die Bevölkerung und deren besondere Bedürfnisse kennen. Gemeinsam mit ihrer Studienkollegin Katrin Kramer gründete sie den Verein "Kids for Kids in Africa e.V.", bei dem zuallererst Kinder in Nina Eggeraths Heimatort Perlenbroschen und kleine Stoffbeutel, von Kindern in Malawis Waisenheimen, verkauften. Kathrin Kramer und Nina Eggerath machten es sich zur Lebensaufgabe, mit Hilfe der Unterstützung von deutschen Kindern und deren Eltern durch Sammeln von Sachspenden wie beispielsweise Kuscheltiere und Geldspenden, den Waisenkindern in den ärmsten Regionen Malawis zu helfen. Seit 2010 haben beide zusätzlich ein Schulförderungsprogramm ins Leben gerufen, mit dem sie besonders begabten Jugendlichen die weiterführende Schule finanzieren. Regelmäßig fliegt Nina Eggerath in Begleitung eines ihrer vier Kinder selbst nach Malawi, um den Projektmanager Clement Manjalera und seine Frau Merriam mit Sach- und Geldspenden vor Ort zu unterstützen. Dieses Jahr hatte ich, Johanna Hofmann, Kinderkrankenschwester, 21 Jahre alt aus Erlangen, die Möglichkeit, die beiden zu begleiten. Gemeinsam wollten wir das vom Verein neu gebaute Waisenhaus in Michnji besuchen, dafür haben wir im Voraus Sachspenden gesammelt.

Durch die Nähe von Erlangen an Herzogenaurach und dem dortigen PUMA-Sportoutlet bin ich auf den Verein "Charity Cat e.V." gestoßen. Von dort habe ich großzügigerweise eine große Spende an Fußbällen, Torwarthandschuhen, Trikots und Sport- sowie Fußballschuhen erhalten. Vor Ort haben wir im Waisenhaus einen großen Spendenübergabetag veranstaltet, an dem die Kinder unter anderem Decken, Zahnbürsten, Kuscheltiere und die Sachspenden von "Charity Cat e.V." erhalten haben. Besonders haben sie sich über die Fußbälle gefreut, da sie normalerweise nur selbst gebastelte Bälle aus zusammengeschnürten Plastiktüten haben. Sofort wurden die Trikots übergezogen und ein Fußballspiel gestartet. Die Waisenkinder haben meist schon früh ein oder beide Elternteile an HIV verloren, sie leben in Pflegefamilien, die häufig selbst sehr arm sind und sich keinen großen Luxus wie Spielsachen leisten können. Durch die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen, können sie spielerisch gemeinsam lernen. Nach der Schule und ihrer Arbeit zu Hause können sie sich mit ihren Freunden treffen, gemeinsam Fußball spielen, einfach Kind sein und unbeschwert ein paar Stunden spielen.“

 

Mehr zum Verein „Kids for Kids in Africa e.V.“ erfahren Sie unter diesem Link.
(Link: https://www.kfka.org )

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